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  1 Deutsche Mark (Jaeger Nr. 385)  

Wertseite - 1 Deutsche Mark - Jaeger Nr. 385
Bildseite - 1 Deutsche Mark - Jaeger Nr. 385
1 Deutsche Mark - Jaeger Nr. 385
Lizenz CC BY-SA
Die Münze mit dem Nennwert "1 Deutsche Mark" (Jaeger Nr. 385) wurde zu einem der bedeutendsten Symbole für die (west)deutsche Währung, den Wiederaufbau des Landes in der Nachkriegsära und das anschließende "Wirtschaftswunder". Sie war außerdem ein Sinnbild für die Stärke der deutschen Wirtschaft und entwickelte sich mit der Zeit zur Projektionsfläche der Sehnsucht anderer europäischer Völker nach stabilen Währungsverhältnissen. In zahlreichen Ländern Mittel- und Osteuropas nutzten die Menschen die Deutsche Mark als Parallelwährung zur schwachen einheimischen Binnenwährung. Dies betraf nicht zuletzt auch die Bewohner der DDR.

Das 1-DM-Stück besteht aus einer Kupfer-Nickel-Legierung mit 75 Prozent Kupfer- und 25 Prozent Nickelanteil. Es wiegt 5,5 Gramm und mißt 23,5 Millimeter im Durchmesser. Der Rand ist mit Arabesken verziert. Die Münze wurde von 1950 bis 2001 in Aussehen und Material unverändert geprägt.

Beide Seiten des Markstückes basieren auf Entwürfen des Künstlers Josef Bernhart. Die Münze wurde am 18. Dezember 1950 erstmals in den Umlauf gegeben. Ihre Außerkurssetzung erfolgte am 1. März 2002.

Exemplare in der Erhaltung stempelglanz der frühen Jahrgänge etwa bis Mitte der 1960er Jahre können heute teilweise recht deutliche Sammlerpreise vorweisen. Dies gilt verstärkt für die wenigen Stücke in PP. Der überwiegende Teil der in Massenauflagen geprägten Markstücke ist aber durch den Gebrauch verschlissen worden.

Die ersten Jahre von 1950 bis 1953 prägte man alle 1-DM-Stücke mit der Jahreszahl 1950. Ebenso tragen die Umlaufmünzen von 1996 bis 2001 die Jahresangabe "1996". Alle 1-Mark-Stücke mit Jahreszahlen von 1997 bis 2001 stammen aus geöffneten Kursmünzensätzen der betreffenden Jahre und sind nicht für den allgemeinen Zahlungsverkehr vorgesehen gewesen.

Im Verlauf der fünf Jahrzehnte währenden Produktion der 1-DM-Stücke sind verschiedene besondere, meist fertigungsbedingte Varianten aufgetreten. So gibt es einige Stücke aus 1978 J auch in Kehrprägung sowie Exemplare aus 1950 D und 1950 J aus reinem Nickel. In mehreren Jahren und aus diversen Münzstätten sind Einmarkstücke ohne Arabesken im Rand vorgekommen, so z.B. 1950 D, 1954 D, 1956 D, 1962 F, 1963 G, 1966 F, 1966 J, 1967 J, 1972 F und 1974 F.

Die ersten Einmarkstücke aus dem Jahre 1950 verloren im Laufe ihrer Gültigkeit rund drei Viertel ihrer ursprünglichen Kaufkraft. Für eine reine "fiat-money"-Währung war damit die Deutsche Mark über einen vergleichsweise langen Zeitraum relativ stabil. Von der 1-DM-Münze sind bisher keine Fälschungen oder Manipulationen bekannt geworden.

 
Mehr Informationen:
Die Kursmünzen der Bundesrepublik Deutschland




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