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  Die Folgen der Ölverknappung  

Seit Beginn des neuen Jahrtausends steigt der Ölpreis kontinuierlich an. Dies ist vor allem die Folge einer erhöhten Nachfrage und weltweit abnehmender Förderkapazitäten. Die derzeitigen Preisschübe haben also völlig andere Ursachen als die der ersten Ölkrise Mitte der 70er Jahre. Um die Preise zu erhöhen, wollten die Erdölförderländer damals nicht so viel produzieren, wie sie gekonnt hätten. Heute können sie aus geologischen und technischen Gründen nicht mehr so viel produzieren, wie sie wollen. Aus diesem Grund wird der Ölpreis dieses Mal eine ganz andere Entwicklung nehmen als nach der ersten Ölkrise. Preise wie noch im Jahre 1999, als das "Schwarze Gold" für nur wenig mehr als 10 Dollar je Barrel verramscht wurde, wird es in Zukunft wohl nicht mehr geben.

Große Veränderungen werden durch die neue Situation in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auf die Menschheit zukommen. Besonders die Industriestaaten können sich die bisherige Ressourcenverschwendung nicht mehr leisten können. Sie müssen alle verfügbaren Möglichkeiten zum Energiesparen nutzen.

Eine wichtige Grundlage unseres bisherigen Wohlstandes und unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bildet die allzeit verfügbare billige (fossile) Energie. Diese steht aber bald durch die Verknappung der Erdöl- und Erdgasreserven nicht mehr wie bisher zur Verfügung. Nicht nur Transportkosten, sondern die Preise für Produkte aller Art werden steigen und den Trend zur Globalisierung der Wirtschaft bremsen oder sogar anhalten. Die allgemeinen Preissteigerungen werden außerdem ein großes wirtschaftliches Risiko darstellen. Anfangs wird die Kaufkraft der Bevölkerung deutlich sinken. Der Umgang mit diesen inflationären Tendenzen wird neue Handlungsstrategien erforderlich machen. Die heute übliche Reaktion v.a. der Europäischen Zentralbank, bei steigenden Preisen die Zinsen zu erhöhen, würde die Wirtschaft zusätzlich belasten und die Gefahr einer Wirtschaftskrise verstärken. Ein Währungsverfall statt einer großen Depression wäre da vermutlich das kleinere Übel.

Durch den Rückgang des Ölangebotes auf dem Weltmarkt werden bisher unattraktive Ölfelder wirtschaftlich interessant. Diese neu zu erschließenden Standorte sorgen vorerst für eine nur langsam zurückgehende Welterdölproduktion. Alternative Energien werden als Folge der gestiegenen Energiepreise konkurrenzfähig und das Erdöl Stück für Stück ersetzen.
Die Energie wird uns also nicht ausgehen, aber sie wird nie wieder so billig sein wie heute. Wir werden unsere Lebensweise deutlich ändern und auf manch liebgewordenen Luxus verzichten müssen.

Mehr Informationen:
Peak Oil - Warum der Benzinpreis weiter steigen wird
Alternative Energien und Werkstoffe
Rohölproduktion und -verbrauch im Jahre 2003



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