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  Umlauf falscher Euro-Banknoten  

Falschmünzerei ist im Euro-Raum zwar vorhanden, aber wegen des für die Fälscher nur minimalen Ertrages wenig verbreitet und daher kein wirkliches Problem. Bei gefälschten Euro-Scheinen sieht das Ganze aber schon etwas anders aus. Laut einer Statistik aus dem Jahre 2008 kommt auf 20.000 echte Geldscheine ein - meist von organisierten Banden - gefälschtes Exemplar. Besonders beliebt sind bei den Geldfälschern die weit verbreiteten 50-Euro-Scheine, welche mit einer Anzahl von 48 Prozent an allen erkannten falschen Banknoten die unangefochtene Spitzenposition einnehmen. Am zweithäufigsten wird der ebenfalls populäre 20-Euro-Schein nachgemacht, welcher mit einem Anteil von 20 Prozent an der Gesamtzahl der Fälschungen vertreten ist. Es folgen die 100-Euro-Noten mit 19 Prozent und die 200er mit neun Prozent. Diese Stückelungen sind allerdings schon relativ selten im Zahlungsverkehr anzutreffen und die Wahrscheinlichkeit einer genauen Prüfung und damit Entdeckung einer Fälschung steigt im Vergleich zum 50er deutlich an. Viele Geschäfte lehnen die Annahme solch großer Banknoten ohnehin ab. In ganz besonderem Maße gilt dieses natürlich für den 500-Euro-Schein, welcher äußerst selten ist und aufgrund des hohen Wertes - falls ihn der Geschäftspartner überhaupt akzeptiert - vor einer Entgegennahme genau überprüft und daher kaum gefälscht wird. Ebenso ist bei den 10- und 5-Euro-Geldscheinen wegen des niedrigen Nennwertes die Anzahl der falschen Exemplare recht gering.

Falls Sie in den Besitz einer falschen Banknote geraten, so dürfen Sie diese auf keinen Fall wieder in den Umlauf bringen. Dies wäre eine strafbare Handlung! Falschgeld geben Sie bei der Polizei ab, am besten mit einem Hinweis darauf, wie Sie zu dem falschen Geldschein gekommen sind. Der Gegenwert des Scheines ist für Sie allerdings verloren, was besonders bei größeren Nominalen sehr schmerzhaft sein kann. Aus diesen Grund kann es nicht schaden, sich mit den Sicherheitsmerkmalen der Euro-Banknoten vertraut zu machen.

Eine Sonderform stellen Jux-Banknoten mit Phantasieabbildungen und teilweise sehr kuriosen "Nennwerten" dar. Die bei diversen Scherzartikel-Händlern angebotenen Stücke sind i.a. offiziell genehmigt, weil keine Verwechslungsgefahr zu den echten Banknoten besteht. Man sollte auch meinen, daß niemand einen 55- oder 300-Euro-Schein ernsthaft als Zahlungsmittel entgegennehmen würde - doch auch das soll (angeblich) schon passiert sein.

Weitere Informationen zu falschen Euro-Banknoten finden Sie hier.

weitere Informationen:
Falsche Euro-Kursmünzen
Die Euro-Kursmünzen



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