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  500 Mark (Jaeger-Nr. 305)  

Nur innerhalb weniger Wochen im Sommer des Jahres 1923 wurde das 500-Mark-Stück mit der Jaeger-Nr. 305 geprägt. Obwohl dieses Geldstück - von regionalen Notprägungen einmal abgesehen - den höchsten jemals auf einer deutschen Münze ausgeprägten Nennwert besitzt, konnte das Arbeitstempo der Prägemaschinen nicht mit der rasanten Geldentwertung mithalten. Im März 1923 erfolgte die Bekanntgabe der geplanten Ausprägung der 500-Mark-Stücke, bei der Einstellung der Produktion dieser Münze im August des selben Jahres war ihr Wert bereits praktisch bei Null angelangt. So ist es kaum verwunderlich, daß ein großer Teil der 500er nie in den Umlauf gelangt ist, sondern direkt von den Prägestätten dem Altmetallhandel übergeben wurde.

Ebenso wie bei Nr. 304 stammt das Münzmotiv für die Vorder- und Rückseite von Prof. Josef Wackerle. Es wurde außerdem die "bewährte" Legierung der Inflationsmünzen verwendet: 99 Prozent Aluminium und ein Prozent Kupfer. Der Durchmesser des 500-Mark-Stückes maß 27,0 Millimeter. Die Münze wog 1,667 Gramm und besaß 140 Randkerben.

Um den Beschäftigten der deutschen Münzprägestätten eine Betätigung zu geben, wurden insgesamt etwa 88,4 Millionen Stück dieser Münze hergestellt. Damit hatte die gesamte Prägeauflage einen Nennwert von 44,2 Milliarden Mark, was bei der im Herbst des Jahres 1923 erfolgten Einführung der Rentenmark einem Gegenwert von 4,4 Rentenpfennigen entsprach!

Es existieren in geringer Auflage Sammlerausführungen in PP aus Muldenhütten (E). Formal wurden die ohnehin wertlosen 500-Mark-Stücke am 11. Oktober 1924 für ungültig erklärt. Fälschungen dieser Münze sind nicht bekannt.

 
Mehr Informationen:
Weimarer Republik: Nachkriegs- und Inflationszeit - Münzen von 50 Pfennig bis 500 Mark




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