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  1 Pfennig (Jaeger-Nr. 10)  

Das 1-Pfennig-Stück mit der Jaeger-Nr. 10 wurde in der Zeit von 1890 bis 1916 geprägt. Es gehört zur zweiten Münzperiode ("großer" bzw. "neuer" Adler). Der Stempelentwurf für die Vorderseite stammt wieder von Emil Weigand, das Motiv der Rückseite ist eine Kreation des Berliner Künstlers Otto Schultz.
Die Münze besteht wie ihr Vorgänger aus der ersten Münzperiode (Jaeger-Nr. 1) aus einer Legierung aus Kupfer (95%), Zinn (4%) und Zink (1%). Ebenfalls identisch sind der Durchmesser mit 17,5 Millimeter, das Gewicht mit 2,0 Gramm und der glatte Rand.

Von dieser 1-Pfennig-Münze wurde insgesamt die beinahe unglaubliche Anzahl von 1.116 Millionen Stück geprägt. Auch heute noch sind viele Exemplare dieser Münze in guter Erhaltung vorhanden, so daß ein echter Sammlerwert nur bei Stücken mit der Erhaltung vz oder besser vorhanden ist. In sehr geringer Zahl sind von diesem Pfennigstück auch PP-Ausgaben geprägt worden, so u.a. von 1905 A, 1906, A 1906 F und 1906 G.

Dieses 1-Pfennig-Stück wurde genau so wie Jaeger-Nr. 1 erst am 1. März 1942 außer Kurs gesetzt.
Es sind bei dieser Münze Fälschungen der Prägung 1902 J bekannt. Von diesem Jahrgang wurden in Hamburg lediglich einige wenige Einzelexemplare geprägt (etwa 150 Stück), welche für den Grundstein des dortigen Kaiser-Wilhelm-Denkmals vorgesehen waren. Für Originale dieser Pfennige werden wegen dieser extremen Seltenheit sehr hohe Sammlerpreise gezahlt, was Falschmünzerei für die Fälscher lohnenswert macht. Sonst sind keine weiteren Fälschungen oder Manipulationen von diesem 1-Pfennig-Stück bekannt.

 
Mehr Informationen:
Vorgänger aus der ersten Münzperiode: 1 Pfennig - Jaeger Nr. 1 | Deutsches Kaiserreich - Kleinmünzen im Überblick (1 Pfennig bis 1 Mark)




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