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  Manipulierte Münzen  

Manipulierte bzw. verfälschte Münzen haben nur den einzigen Zweck, Münzsammlern ein seltenes und somit wertvolles Exemplar vorzutäuschen. Das Ausgangsmaterial einer manipulierten Münze ist immer ein ähnliches echtes Geldstück (oder auch mehrere davon) mit relativ geringem oder keinem Sammlerwert. Diese Münze wird mittels verschiedener Methoden so verändert, daß sie aussieht wie ein sehr seltenes und teures Sammlerstück.

Typische Manipulationen an Münzen sind Veränderungen an der Jahreszahl oder dem Münzzeichen der Prägestätte, um so ein Exemplar eines seltenen Jahrganges zu erhalten. Dabei wird eine Zahl bzw. ein Buchstabe entfernt und an dessen Stelle das gewünschte Zeichen aufgelötet. Eine weitere recht häufige Methode ist das Ausdrehen bzw. Ausfräsen einer Münzseite, um an deren Stelle das entsprechende Gegenstück einer anderen Münze einzusetzen. Beide Teile werden anschließend miteinander verlötet.

Ebenso sind Varianten bekannt, bei denen auf eine echte Münze Teile aufgelötet wurden, um dem Sammler eine Sonderprägung vorzuspiegeln. Ein Beispiel hierfür ist das Auflöten eines dicken "Endpunktes" hinter das Wort "PFENNIG" auf dem 1-Pfennig-Stück (Jaeger-Nr.1) von 1887 E aus Dresden. Vor dem Umzug der sächsischen Prägestätte nach Muldenhütten erhielten die letzten 25 dort geprägten 1-Pfennig-Stücke dieses Sonderzeichen - was sie sehr selten und entsprechend wertvoll macht.

Manipulierte Münzen erkennt man je nach Art der Verfälschung am abweichenden Gewicht, dem für eine Münze untypischen Klang, feinen Lötnähten oder anderen Unstimmigkeiten. Ist ein Teil gelötet worden, ist fast immer auch eine Lötnaht zu sehen, wenn auch meist nur unter sehr starker Vergrößerung. Ein unter Manipulationsverdacht stehendes Stück kann auch soweit erhitzt werden, bis die ursprüngliche Prägung sichtbar wird. Pech nur in diesem Fall, wenn die Münze doch echt war, denn bei dieser Prüfmethode bleiben immer sichtbare Verfärbungen zurück.

Manipulationen an Münzen lassen sich also nicht mit bestimmten Methoden eindeutig erkennen, da die Arten der Verfälschungen sehr vielseitig sein können. Der Sammler kommt daher nicht umhin, jedes hochpreisige Stück vor dem Kauf mit möglichst vielen Prüfmethoden auf Veränderungen hin zu untersuchen. Gerade bei besonders teuren Münzen sollte man außerdem nicht an der Beratung durch einen Experten zu sparen versuchen.

weitere Informationen:
Münzfälschungen - Merkmale und Klassifizierungen



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