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  20 Pfennig (Jaeger-Nr. 5)  

Das 20-Pfennig-Stück mit der Jaeger-Nummer 5 war die kleinste Edelmetallmünze des Deutschen Kaiserreiches. Es wurde von 1873 bis 1877 geprägt und gehört somit zur ersten Münzperiode ("kleiner" Adler). Der Stempelentwurf für die Vorderseite stammt von Emil Weigand und derjenige der Rückseite von Friedrich Wilhelm Kullrich.
Als Material für das 20-Pfennig-Stück wurde eine Legierung aus Silber (90%) und Kupfer (10%) verwendet. Die Münze hat einen Durchmesser von 16,0 Millimetern, ein Gewicht von 1,111 Gramm und einen Rand mit 110 Kerben.

Von diesen 20-Pfennig-Münzen wurden insgesamt ca. 178 Millionen Expemplare in allen deutschen Münzstätten hergestellt. Bereits am 1. Januar 1902 wurden sie außer Kurs gesetzt. Trotz der nur relativ kurzen Präge- und Umlaufzeit sind viele der 20-Pfennig-Stücke genau so wie die meisten anderen Kleingeldstücke aus dieser Zeit fast bis zur Unkenntlichkeit verschlissen. Gut erhaltene Münzen besitzen einen deutlichen Sammlerwert, welcher im Gegensatz zu den Halb- und 1-Mark-Stücken weit über dem Edelmetallwert liegt.

Die Bevölkerung des Deutschen Kaiserreiches scheint ein sehr ambivalentes Verhältnis zu dieser Münze gehabt zu haben. Einerseits wurde sie mit zahlreichen volkstümlichen Bezeichnungen versehen, welche eine gewisse Wertschätzung vermuten lassen. Des weiteren fand das Münzmotiv vielfältigen Einsatz zu Schmuckzwecken, auch als Nachprägung aus unedlem Metall (z.B. Knöpfe). Andererseits war die Münze für die praktische Verwendung im Alltag viel zu klein. Der Durchmesser des 20-Pfennig-Stücks entsprach etwa dem einer heutigen 1-Cent-Münze, allerdings war es bedeutend dünner, da es ja aus Edelmetall bestand. Dagegen war der Wert dieser Münze vergleichsweise hoch, was vermutlich zu einem emotionalen Widerspruch geführt haben mag.

Es sind einige Fälschungen von dieser Münze bekannt. Dies betrifft vor allem Exemplare von 1876 A und 1876 F.

 
Mehr Informationen:
Deutsches Kaiserreich - Kleinmünzen im Überblick (1 Pfennig bis 1 Mark)




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