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  Die Mark der DDR  

Am 23. Juni des Jahres 1948 - drei Tage nach der Einführung der D-Mark in den drei Westzonen - gab die Sowjetische Militär-Administration in Deutschland ebenfalls den Befehl zur Durchführung einer Währungsreform in ihrer Besatzungszone. Durch die unangekündigte Währungsreform im Westen Deutschlands entstand ein großer Geldüberhang in Form nicht mehr benötigter Reichsmark- und Rentenmarkscheine sowie der entsprechenden Münzen in der sowjetischen Zone, in welcher dieses Geld noch gültiges Zahlungsmittel war. Daher mußte die Militärführung umgehend handeln, um eine importierte Inflation zu verhindern. Jeder Bewohner der östlichen Besatzungszone konnte 70 Reichsmark in mit einer Marke versehene Geldscheine umtauschen.

Am 20. Juli wurde in Ost-Berlin die Deutsche Notenbank errichtet. Diese führte am 24. Juli eine eigene Währung mit dem Namen "Deutsche Mark" ein. Die Bevölkerung konnte vom 25. bis 28. Juli 1948 nur die markierten Geldscheine im Verhältnis 10:1 umtauschen. Alle bis dahin gültigen Münzen des Deutschen Reiches im Wert von 1 bis 50 Pfennig liefen vorerst zum Nennwert weiter um. Diese wurden je nach Wert zwischen November 1948 und April 1950 entsprechend des Fortschritts der Kleingeldprägung außer Kurs gesetzt. In den 1950er Jahren erfolgte eine nochmalige Erneuerung dieses Kleingeldes der ostdeutschen Mark.

Die Deutsche Mark in der DDR blieb eine reine Binnenwährung. Sie durfte nicht außer Landes gebracht werden. Die Staatsführung der DDR ließ am 13. Oktober 1957 alle Geldscheine austauschen, um Bargeldbestände im Ausland ungültig zu machen.

Am 1. August 1964 wurde die ostdeutsche Währung in "Mark der Deutschen Notenbank" umbenannt. Diesen Namen behielt das Geld aber nur für relativ kurze Zeit, denn die Deutsche Notenbank erhielt am 1. Januar 1968 den Namen "Staatsbank der Deutschen Demokratischen Republik". Die Währung der DDR hieß von diesem Tage an dementsprechend "Mark der Deutschen Demokratischen Republik". Umgangssprachlich wurde sie aber einfach nur "Mark" genannt.

Die DDR ließ neben den Kleingeldmünzen insgesamt 123 Gedenkmünzen prägen. Ein Teil von diesen Münzen hatte eine sehr hohe Auflage und war auch für den allgemeinen Umlauf vorgesehen. Dort tauchten sie auch häufig auf und fanden als Zahlungsmittel Verwendung. Einige Gedenkmünzen dienten aber nicht dem Zahlungsverkehr, sondern wurden hauptsächlich für Devisen an Sammler ins westliche Ausland verkauft.

Mit dem Ende der DDR war auch das Schicksal der ostdeutschen Währung besiegelt. Am 1. Juli 1990 wurde auch in der DDR die Deutsche Mark (West) alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel. Die Ära der "Ost-Mark" ging mit ihrem Umtausch zum Kurs von 2:1 in westdeutsche D-Mark zu Ende. Lediglich die Münzen von 1 bis 50 Pfennig verblieben noch genau ein Jahr zum Nennwert im Umlauf, bis ausreichend DM-Kleingeld ausgeprägt worden war.

 
Mehr Informationen:
Die Geschichte der Mark
Die Kursmünzen der DDR
Die Gedenkmünzen der DDR
Das endgültige Ende der "Ost-Mark"
Währungsreformen in Deutschland




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