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  2 Deutsche Pfennige (Jaeger-Nr. 381/381a)  

Wertseite 2 Deutsche Pfennige Jaeger Nr. 381 aus Bronze
Rückseite 2 Deutsche Pfennige Jaeger Nr. 381 aus Bronze
"2 Deutsche Pfennige" Jaeger Nr. 381 aus Bronze
Lizenz CC BY-SA
Bald nach der Einführung der Deutschen Mark in den drei westlichen Besatzungszonen begann man mit dem Ausprägen von Münzen mit dem traditionsreichen Nennwert "2 Pfennig". Die Produktion dieses Wertes war lediglich in der unmittelbaren Nachkriegszeit und während der kurzen Ära der Prägungen der "Bank Deutscher Länder" unterbrochen. Die Münzen zu "2 Deutsche Pfennige" wurde im Zeitraum von 1950 bis 2001 geprägt.

Vom bundesdeutschen 2-Pfennig-Stück gibt es zwei verschiedene Versionen: Zunächst wurden die Münzen aus der gleichen Bronzelegierung hergestellt, wie dies auf deutschem Boden seit Beginn des 2. Kaiserreiches üblich war. Ab Ende der 1960er Jahre wechselte man zu kupferplattiertem Eisen, welches schon seit 1948 beim 1-Pfennig-Stück Verwendung fand. Der Übergang vollzog sich über mehrere Jahre von 1967 bis 1969, im Wesentlichen aber im Jahre 1968. Bereits damals war Bronze als Material zu wertvoll für eine derartige Kleinmünze - man wollte dem Volk schließlich keine Kurantmünze in die Hand geben.

Bei den Bronze- und Eisenstücken gibt es in der Gestaltung keine Unterschiede. Sie besitzen einen glatten Rand und weisen einen Durchmesser von 19,25 Millimeter auf. Der Entwurf beider Seiten stammt vom Frankfurter Künstler Adolf Jäger (außer der Wertziffer "2").

Die Bronzemünzen sind katalogisiert unter der Jaeger-Nr. 381 und bestehen zu 95 Prozent aus Kupfer, vier Prozent Zinn und einem Prozent Zink. Sie haben ein Gewicht von 3,25 Gramm. Etwa die Hälfte der Bronzeschrötlinge wurde von den Münzstätten selbst hergestellt, der übrige Teil von diversen Industriefirmen angekauft.

Die Exemplare aus Eisen mit der Jaeger-Nr 381a sind etwas leichter und wiegen nur 2,9 Gramm. Alle Münzen mit dem Nennwert "2 Deutsche Pfennige" wurden am 1. März 2002 außer Kurs gesetzt.

Bedingt durch die Massenauflagen besitzen die meisten 2-Pfennig-Stücke keinen Sammlerwert. Ausnahmen machen lediglich die PP-Exemplare sowie Münzen aus den wenigen Jahrgängen mit geringer Prägeauflage wie z.B. 1960 G und 1967 G. Bei den PP-Stücken aus 1967 G gibt es eine weitere Besonderheit: Innerhalb von Kursmünzensätzen dieses Jahres wurden statt der Bronzemünzen auch kupferplattierte Eisenstücke ausgeliefert. Es gibt von diesen offiziell nur 520 Exemplare. Diese Seltenheit verbunden mit dem entsprechend hohen Sammlerwert machte diese Münzen zu einem der Gegenstände der inoffiziellen Nachprägungen im Zusammenhang mit dem Karlsruher Münzskandal.

In sehr geringer Stückzahl bzw. als Einzelexemplare gibt es auch 2-Pfennig-Stücke in anderen Metallen bzw. Legierungen aus unterschiedlichen Jahren und Münzstätten. Beispiele hierzu sind 1959 F in Silber und 1961 F in Messing sowie 1964 J, 1965 J und 1966 J in Eisen.

Ab dem Jahre 1996 wurde diese Jahreszahl im Vorfeld der Euro-Einführung in der Bundesrepublik Deutschland bei allen für den Umlauf bestimmten 2-Pfennig-Stücken unverändert weitergeprägt. Anzutreffende Einzelmünzen der Jahrgänge 1997 bis 2001 stammen alle aus geöffneten Kursmünzensätzen der entsprechenden Jahre und sind daher nicht für den allgemeinen Gebrauch vorgesehen gewesen.

 
Mehr Informationen:
Die Kursmünzen der Bundesrepublik Deutschland
Der Karlsruher Münzskandal
2-Pfennig-Stück aus dem Kaiserreich (Jaeger Nr. 2)
2-Pfennig-Stück aus dem Kaiserreich (Jaeger Nr. 11)
2 Rentenpfennig (Jaeger Nr. 307)
2 Reichspfennig (Jaeger Nr. 314)
2 Reichspfennig (Jaeger Nr. 362)




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